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Die Himmelstreppe: Die Zukunft der Mariazellerbahn

„Die Himmelstreppe“ heißen die neuen Zuggarnituren, die ab 2013 auf der Mariazellerbahn fahren.

Neun moderne Triebwagengarnituren und vier Panoramawagen mit Premiumausstattung sollen die Mariazellerbahn mit Komfort und Schnelligkeit zu einem attraktiven Nahverkehrsmittel machen. „Die Panoramawagen werden neue Maßstäbe setzen“, ist Verkehrslandesrat Karl Wilfing überzeugt. „Es geht um Qualität und Schnelligkeit“, ergänzt NÖVOG-Geschäftsführer Gerhard Stindl.

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Die Himmelstreppe (@ Hannes Rausch)
Realisiert werden konnte die Anschaffung aufgrund des Beschlusses des Landes Niederösterreich, die Zukunft der Mariazellerbahn zu sichern. Bis zum Jahr 2014 werden 117 Mio. Euro in die Modernisierung der Schmalspurbahn investiert und mit der „Himmelstreppe“ wird ein Produkt entwickelt, das nicht nur für die Fahrgäste aus der Region, sondern auch für den Tourismus ansprechend ist. „Wenn künftig über Bahnfahren in Österreich gesprochen wird, muss über die Mariazellerbahn geredet werden. Unser Angebot ist der Standard der Zukunft“, ist Verkehrslandesrat Karl Wilfing überzeugt.

Auftrag an Stadler Bussnang AG

2010 startete die NÖVOG (Niederösterreichische Verkehrsorganisationsgesellschaft m.b.H.) als Betreiber der Mariazellerbahn die Suche nach einem Hersteller für die neuen Zuggarnituren mittels europaweiter Ausschreibung. Die Stadler Bussnang AG wurde im Zuge des Vergabeverfahrens als Bestbieter ermittelt und erhielt im Dezember 2010 den Auftrag.

Damit wurde ein Unternehmen mit großer Erfahrung im Bereich des Baus von Schmalspurtriebzügen beauftragt. Der Auftrag umfasst die Lieferung von neun Triebwagengarnituren mit großem Niederfluranteil sowie vier Panoramawagen in Premiumausführung. Im Dezember 2012 wird der erste Triebwagen geliefert, dessen Erstinbetriebsetzung im März 2013 abgeschlossen sein soll. Die weiteren Fahrzeuge werden im Monatsrhythmus geliefert, das letzte am 31. Dezember 2013.

Mehr Qualität für Touristen und Pendler

Durch die höheren Geschwindigkeiten, die mit neuen Zuggarnituren gefahren werden können, werden die Fahrzeiten auf der Strecke zwischen St. Pölten und Mariazell erheblich verkürzt. Modernes Interieur und technische Highlights wie Klimaanlage oder das moderne Fahrgastinformations- und Sitzplatzreservierungssystem sind weitere Merkmale, die vor allem Pendler ansprechen sollen. Die Premiumwagen mit Panoramaverglasung und hochwertiger Innenausstattung ermöglichen insbesondere Touristen eine hervorragende Sicht auf die Naturlandschaft entlang der Mariazellerbahn.

Die historischen Ötscherbär-Garnituren werden als Nostalgiezug beibehalten.

Neben den neuen Fahrzeugen wird auch in neue Werkstätten und Hochbauten, in die Gleisanlagen sowie in die Stromversorgung und Zugsicherung investiert. „Es geht uns um die Qualität vom Gleisbau bis zum Personal. Unser Bestreben muss sein, zu den Besten zu zählen“, erklärt NÖVOG-Geschäftsführer Gerhard Stindl.
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Bild 1: Modell Bahnhof Laubenbachmühle; Bild 2: Darstellung des Bahnhofinnenraumes (@ Architekt Zieser)

Neues Tourismusportal in Laubenbachmühle

Ausgangspunkt für alle Züge wird ab 2013/2014 der bis dahin fertiggestellte neue Betriebsstandort Laubenbachmühle sein. Am Wendepunkt zwischen der Tal- und Bergstrecke der Mariazellerbahn werden ein neuer Bahnhof und eine neue Betriebswerkstätte gebaut. Laubenbachmühle wird mit dieser Attraktion auch das neue Tourismusportal der Mariazellerbahn. Die Planung des neuen Gebäudes erfolgt durch das Architekturbüro Zieser. Am 3. Dezember 2011 findet die Grundsteinlegung statt.

Design der Himmelstreppe

Die neuen Züge werden in Gold lackiert und mit dem designten Schriftzug „die Himmelstreppe“ versehen. Das Design zieht sich nicht nur am Zugäußeren durch, auch im Fahrzeuginnenraum ist das spezielle Design der „Himmelstreppe“ vorherrschend.
Der Name „die Himmelstreppe“ bezieht sich auf die Fahrt mit der Mariazellerbahn aufwärts zum Wallfahrtsort Mariazell, der auf fast 900 Meter Höhe liegt. Auch die englische Bezeichnung "Stairs to Heaven" wird für Touristen aus dem Ausland ein bildhafter Name für die Strecke sein. Designer und Markenschöpfer ist Hannes Rausch.

Video zur Himmelstreppe

Das Video über Produktion der Himmelstreppe wurde im Rahmen von "175 Jahre Eisenbahn für Österreich", eine Aktion des BMVIT, produziert. Zu sehen auf

Rückfragehinweis:

Mag. Brigitta Pongratz
Leiterin Unternehmenskommunikation
NÖVOG Niederösterreichische Verkehrsorganisationsgesellschaft m.b.H.
Telefon: +43 (0) 2742 360 990-13
Mobil: +43 (0) 676 566 2413
Pressetext "Die Himmelstreppe"
Dateigröße: 56,6 KB
Details zum Projekt "Die Himmelstreppe"
Dateigröße: 388,7 KB
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