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Laubenbachmühle: Neues Betriebszentrum für Mariazellerbahn

Am 3. Dezember erfolgte der Spatenstich für das neue Betriebszentrum.

Laubenbachmühle ist ab 2013/2014 das neue Herz der Mariazellerbahn. Es wird ein Betriebszentrum mit Bahnhof, Werkstättenhalle und Remisehalle gebaut. „Die Mariazellerbahn soll mit den neuen Himmelstreppe-Garnituren und dem Betriebszentrum Laubenbachmühle zum Synonym für Bahnfahren in Österreich werden“, erklärt Verkehrslandesrat Karl Wilfing anlässlich des Spatenstichs für dieses Projekt am 3. Dezember 2011. Die Fertigstellung des gesamten Rohbaus und der Dachkonstruktion soll bis November 2012 erfolgen.

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Bild 1: Modell Bahnhof Laubenbachmühle; Bild 2: Darstellung des Bahnhofinnenraumes (© Architekt Zieser)

„Das Land Niederösterreich hat sich entschieden, die Mariazellerbahn nicht nur weiter zu betreiben, sondern sie auch mit Investitionen von insgesamt 117 Mio. EURO in eine neue Epoche zu führen. Davon sind 20 Mio. EURO für die Errichtung der Betriebsstätte in Laubenbachmühle reserviert. Dort entstehen eine Werkstätte, ein Bahnhof und das neue touristisches Portal für die gesamte Region“, so Wilfing.

 

„Die Mariazellerbahn ist ein Wirtschaftsfaktor. Sie schafft touristische Arbeitsplätze in der Region und sichert Arbeitsplätze bei der NÖVOG. 25 Mitarbeiter werden im Betriebszentrum Laubenbachmühle arbeiten“, erklärt NÖVOG-Geschäftsführer Gerhard Stindl. „Zusätzlich ist Laubenbachmühle auch Dienstantrittsort für Schaffner und Lokführer.“

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Bild 1: Darstellung der Werkstätte; Bild 2: Modell von oben (© Architekt Zieser)

Laubenbachmühle: Architektur und Planung

Das Gebäude erfüllt sowohl die technischen als auch die touristischen Anforderungen. Zusätzlich soll die Architektur vor allen Dingen einen erlebnisorientierten Mehrwert generieren. Laubenbachmühle präsentiert das Eisenbahnwesen als einzigartiges Erlebnis. Der Fahrgast ist mitten im Geschehen: er bewegt sich im Zentrum des neuen Gebäudes zwischen Remise und Werkstättenhalle. Betreten wird die „Erlebniswelt“ durch das Hauptportal.

„Es war die erklärte Absicht, die technischen und die touristischen Funktionen 'unter einen Hut' zu bringen. Wir haben das mit einer Gebäude-Großform gelöst, in der alle Funktionen und die touristischen Einrichtungen unter einem gemeinsamen Dach Platz finden“, erklärt der für die Planung verantwortliche Architekt Hannes Zieser.

 

Das neue Gebäude gliedert sich architektonisch in die Landschaft ein. Der Geländeverlauf der Landschaft spiegelt sich in der Dachlinie wieder. Im Vorfeld des Gebäudes finden sich zahlreiche Elemente, welche die Naturverbundenheit signalisieren sollen: wie etwa Wasser, Steine, Bäume oder Wege. Die vorherrschenden Materialien sind Holz, Sandsteinmauerwerk, Bruchstein, Leimholzbinder, Glas und Rasen.

Die Grundfläche der Bahnhofshalle wird 1.685 m² betragen. Zusätzlich wird das Tourismusportal über eine Fläche von 730m² verfügen. Die Werkstättenhalle und die Remise werden je rund 2.100 m² groß sein. Das Personal und Lagerflächen werden auf 573m² untergebracht.

Neuer Bahnhof, neue Fahrzeuge: Die Himmelstreppe

Ab 2013/2014 wird Laubenbachmühle das Betriebszentrum für die neuen Garnituren der Mariazellerbahn – die Himmelstreppe – sein. Die neuen Zuggarnituren sollen die Mariazellerbahn mit Komfort und Schnelligkeit zu einem hochmodernen Nahverkehrsmittel machen. Neun neue Triebwagengarnituren und vier Panoramawagen mit Premiumausstattung sind bestellt. Mit 31.03.2013 wird die erste Garnitur der Himmelstreppe in Betrieb gehen, die letzte am 31.12.2013. Das Investitionsvolumen für die Erneuerung des Fuhrparks beträgt 65 Mio. Euro.

Rückfragehinweis:

Mag. Brigitta Pongratz
Leiterin Unternehmenskommunikation
NÖVOG Niederösterreichische Verkehrsorganisationsgesellschaft m.b.H.
Telefon: +43 (0) 2742 360 990-13
Mobil: +43 (0) 676 566 2413
Pressetext Laubenbachmühle
Dateigröße: 226,8 KB
Details zum Projekt Laubenbachmühle
Dateigröße: 433,9 KB
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