| Home / Erlebnisbahnen / Kamptalbahn | |||||||||||||||||||||||
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Wie wäre es mit einer Kombination aus Eisenbahnnostalgie und Radausflug? Auf der Kamptalbahn lässt sich beides wunderbar kombinieren. Und der Rebensaft ist bekanntlich auf dem Weg an schier "jeder Ecke" erhältlich ... Einem gelungenen Tag mit kulinarischen und kulturellen Highlights steht nichts mehr im Wege! Besonders attraktiv ist die Gratis-Fahrradbeförderung im Nostalgiezug. Wer seinen Drahtesel nicht extra bis ins Kamptal transportieren möchte, hat auch die Möglichkeit, im Zug ein Rad auszuleihen (nach Voranmeldung). Der Diesel-Nostalgiezug fährt in der Zeit vom 31. Mai bis 27. September 2009 jeden Sonntag. Die Reise mit nostalgischem Flair beginnt am Bahnhof Hadersdorf (Fahrplanvorschläge siehe unten). Hier wartet entweder ein eleganter Triebwagen aus dem Jahre 1938 oder die historischen Dieselloks 2045 oder 2067 mit ihrer markanten Form. Geht es zuerst im weiten Tal an Weinhängen entlang, wird es neben dem Fluss zunehmend enger. Die Bahn folgt den Biegungen des Flusses und quert den Kamp sogar mehrfach auf beeindruckenden Stahlbrücken. Am Endpunkt Sigmundsherberg, Knotenbahnhof an der Franz-Josefs-Bahn, gibt es ein bemerkenswertes Eisenbahnmuseum zu besichtigen (Infos 02983/2307-379). Der historische Zug fährt direkt bis ins Museum! |
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Fahrplanauszug
Unterwegs kann man zahlreiche Kulturdenkmäler entdecken - besonders geschickt ist es, mit dem Radl von einem Ziel zum nächsten zu rollen!
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Sigmundsherberg |
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Während der Zeit der Reformation hat die Bezirksstadt an Bedeutung gewonnen. Bis heute prägen zahlreiche Bauten aus der Renaissance das Stadtbild, erwähnenswert sind das Schloß mit dem anschließenden Landgericht, die protestantische Georgskirche und das Sgraffitohaus am Kirchenplatz. In der berühmten "Schola Horana", die im Laufe ihrer Geschichte auch einige prominente Schüler hatte (zB Bundespräsidenten Wilhelm Miklas und Rudolf Kirchschläger oder Friedensreich Hundertwasser) ist heute das Kunsthaus Horn untergebracht. Im Sommer finden hier im Arkadenhof-Konzerte und andere Events statt. Bei einem Rundgang sollte man auch beim Stadtturm mit dem Museum zum Räuberhauptmann Johann Georg Grasel vorbeischauen. An dessen Person scheiden sich noch heute die Geister: War er doch nur ein gewöhnlicher Krimineller oder ein Robin Hood des Waldviertels? |
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Rosenburg Hoch über dem Fluss bildet die Rosenburg die romantische Kulisse für den Eingang ins bezaubernde Kamptal. Die Geschichte der Burg reicht weit zurück, bis ins 12. Jahrhundert. Dass wir die imposante Anlage noch heute bewundern dürfen, ist der umfangreichen Instandsetzung mit Umbau ab Mitte des 19. Jahrhunderts zu verdanken. Die Burg ist als Museum zugänglich, eine weitere Attraktion sind die Falknervorführungen.
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Gars am Kamp Dieser reizvolle Ort wird schon lange als Sommerfrische geschätzt. Den Wendepunkt in der Geschichte der Gemeinde markiert die Eröffnung der Kamptalbahn im Jahre 1889. Das Wiener Großbürgertum nutzte die rasche Reisemöglichkeit, um sich über den Sommer hier häuslich einzurichten. Zahlreiche Villen entstanden in dieser Zeit. Ein wenig Erholung im Stile der Sommerfrische kann noch heute jedermann im Kurpark des Luftkurortes tanken. Markant ist die Burgruine hoch über Gars-Turnau.
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Stiefern und Schönberg am Kamp In Stiefern betritt (oder, befährt man mit Bahn bzw. Fahrrad) wahrlich historischen Boden: Immerhin ist das um 900 erstmalig urkundlich erwähnte Stiefern der älteste Ort am Kamp. Eine Wehrmauer umzieht die mittelalterliche Pfarrkirche. Neben dieser Kirche sollte man auch bei der romanischen Pfarrkirche Schönbergs für eine Besichtigung anhalten. Zwischen den beiden Orten erstreckt sich der 25 km² große Naturpark Kamptal-Schönberg, eine grüne Oase, in der man die Seele baumeln lässt.
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Langenlois Die architektonisch bemerkenswerte Attraktion der Weinbaugemeinde Langenlois, das Loisium, ist unter "Weinsinn in Langenlois" ausführlich beschrieben. Auch die Geschichte der "Lieblichen" (vom ursprünglichen Namen Liubisa hergeleitet) reicht lange zurück. Die Landschaft wird hier durch den Weinbau gezeichnet. Ist Langenlois doch mit rund 800 Winzern größte Weinbaugemeinde Österreichs! Der historische Ortskern lädt zu einem Bummel ein, bemerkenswert sind das Sgraffitohaus, die gotische Stadtpfarrkirche St. Laurentius und, in der Nähe, das Barockschloss Gobelsburg.
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