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Zu den schönsten und spektakulärsten Alpenbahnen Österreichs zählt die Mariazellerbahn. Zwischen der Landes-hauptstadt St. Pölten und dem Wallfahrtsort Mariazell klettert die Bahn über 21 Viadukte und durch 19 Tunnels auf über 890 m Seehöhe hinauf. Besonders bequem lässt sich das vielfältige Freizeitangebot der Region mit dem Ötscherbär erkunden. Der rundum neu gestaltete Zug bietet Fahrradmitnahme, Kinderspielwaggon, Buffetwaggon und mit der Comfort Class wieder 1. Klasse. |
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2 gute Nachrichten aus dem Bärenland: Der letzte, schon totgeglaubte Braunbär aus dem Ötscherland ist wieder da - und: der Mariazellerbahn-Ötscherbär hat neue, komfortablere Waggons bekommen! [mehr ...] |
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Weitere Informationen: Wandern durch den Grand Canyon Österreichs
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| Veranstaltungen & Sonderfahrten 2010 | ||||||
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Alpenhotel Gösing - Am Fuße des mächtigen Ötschers
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| Preise | ||||||||||||||||||||||||||
| Preisangeben für Hin- und Rückfahrt nach Mariazell in Regelzügen. | ||||||||||||||||||||||||||
Tipp: Einfach-Raus-Ticket
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Folgende Züge sind für die Mitführung eines Sonderwagens geeignet: Pauschalpreise (inkl. Fahrpreis) für 1 Sitzwagen (50 Plätze, 2. Klasse) Pauschalpreise (inkl. Fahrpreis, ohne Bewirtung) für Jugendstil-Wagen
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Durch 21 Tunnels mit einer Gesamtlänge von 4.455 Metern und über 19 Viadukte führt die Fahrt mit der 84 km langen Gebirgsbahn. Wie fast alle anderen österreichischen Schmalspurbahnen hat auch die Mariazellerbahn eine Spurweite von nur 76 cm (zum Vergleich: die Normalspur ist mit 143,5 cm fast doppelt so breit). Zwischen Laubenbachmühle, dem Ausgangspunkt der spektakulären Bergstrecke und Puchenstuben gewinnt die Strecke mit eindrucksvollen Kehrschleifen über 275 Höhenmeter. Auf der letzten Etappe vor dem Ziel, dem bekannten Wallfahrtsort Mariazell, werden grandiose Blicke auf den Ötscher und tief hinab ins Erlauftal frei. Kurz vor der entlegenen Station Erlaufklause führt die Trasse unmittelbar durch die "Zinken": tief unten bahnt sich hier die Erlauf in einem regelrechten Canyon den Weg durch die Felsen. Die Mariazellerbahn ist stets in aller Munde: Erklärtes Ziel vieler Freunde ist es, diese Bahnlinie als hochwertiges Nahverkehrsmittel, aber auch touristisch wieder auf Vordermann zu bringen. Daß neben dem Bahneigentümer auch die Region mit ihrem Engagement dazu beiträgt, ist das Fundament für den Erfolg. Die NÖVOG unterstützt aktiv alle Akteure, die einen Beitrag dazu leisten. Aber auch jeder einzelne Fahrgast trägt mit dem Kauf einer Fahrkarte zum Erhalt dieser technisch einmaligen Schmalspurbahn bei. In allen planmäßigen Zügen gilt übrigens neben dem Verbundtarif des Verkehrsverbundes Niederösterreich-Burgenland auch der ÖBB-Tarif inkl. VorteilsCard Ermäßigung. Für Ausflugsfahrten gibt es das Mariazellerland Erlebnisticket ab 24,90 Euro für die gesamte Streckenlänge, eine Ausflugsattraktion in Mariazell ist zusätzlich inkludiert. Ob für Familien oder Sportler, im Sommer oder Winter: Es gibt immer einen guten Grund einzusteigen!
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Die Mariazellerbahn St. Pölten - Mariazell und ihre Zweigstrecke Ober Grafendorf - Mank (letztere aufgrund ihrer kurvenreichen Streckenführung auch "Die Krumpen" genannt) haben die Spurweite von 76 cm. Bahnlinien mit dieser Spurweite wurden gegen Ende des 19. Jahrhunderts in der österreichisch-ungarischen Monarchie erstmals in den Ländern Bosnien und Herzegowina errichtet. Die Spurweite von 76 cm wird daher auch als "bosnische Spur" bezeichnet. Sie ist in Österreich z.B. auch auf der Ybbstalbahn, den Waldviertler Schmalspurbahnen oder der Zillertalbahn zu finden. |
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| Streckenplan | ||||||||||||||||||||
Ursprünglich war eine weiterführende Verbindung zwischen Gusswerk und Au-Seewiesen vorgesehen gewesen. Durch diese Verbindung mit der von Kapfenberg ausgehenden Schmalspurbahn nach Au-Seewiesen wäre eine durchgehende, alpenquerende Schmalspurbahnverbindung St. Pölten - Kapfenberg entstanden. Dieses Vorhaben wurde jedoch durch den Ersten Weltkrieg und die daraus resultierende Verknappung finanzieller Ressourcen vereitelt. Im Mai 1988 wurde der hauptsächlich dem Güterverkehr dienende Abschnitt Gusswerk - Mariazell durch die ÖBB eingestellt. Auf der Seitenstrecke Ober-Grafendorf - Gresten wird nach der Umspurung des Abschnitts Wieselburg - Gresten nur mehr der Abschnitt bis Mank im Nahverkehr betrieben.
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Streckenführung der Mariazellerbahn
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| Elektrolokomotive 1099 älteste (Schmalspur-) Wechselstromlokomotive der Welt! Baujahr: 1911 - 1914, Hersteller: Krauss & Comp., Linz (mechanischer Teil) und Siemens-Schuckert, Nürnberg (elektrische Ausrüstung) Höchstgeschwindigkeit: 50 km/h Leistung: 420 kW (571 PS) Gewicht: 49 t Länge: 10,9 m Gebaut wurden 16 Stück, heute sind noch 15 Stück - davon ca. 8 - 10 stets betriebsfähig - vorhanden. In den Jahren 1955 - 1959 erhielten die Loks im Rahmen einer Teilmodernisierung neben einer Neuverkabelung, Druckluftbremsen u.a. auch einen neuen Lokkasten. Antrieb, Mechanik und Rahmen sind im Wesentlichen unverändert geblieben. Nach mehr als 90 Dienstjahren trägt die Reihe 1099 nach wie vor die Hauptlast des Verkehrs auf der Mariazellerbahn, Hut ab vor der Lokomotivbaukunst unserer Vorväter |
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| Elektrotriebwagen 4090 drei Prototypen Baujahr: 1994 , Hersteller: SGP-VT/Elin Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h Leistung: 328 kW Gewicht (Triebkopf): 41 t Länge (Triebkopf): 17,3 m Gebaut wurden 3 Triebköpfe, ein Steuerwagen und drei Zwischenwagen, womit eine dreiteilige Talgarnitur und eine vierteilige Berggarnitur gebildet werden konnte. Leider erwiesen sich die Prototypen als technisch unausgereift und wurden daher nicht weitergebaut |
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| Dieseltriebwagen Reihe 5090 Baujahr: 1986 - 1995, Hersteller: Bombardier Höchstgeschwindigkeit: 70 km/h Leistung: 235 kW Gewicht: 29 t Länge: 18,3 m 16 Stück der Reihe 5090 werden auf den ÖBB-Schmalspurbahnen planmäßig eingesetzt, 6 davon auf der Mariazellerbahn und Krumpe. Aufgrund der Möglichkeit eines schaffnerlosen Betriebs, und der niedrigen Betriebskosten sind die 5090er insbesondere für den Schwachlastverkehr sehr gut geeignete Fahrzeuge und werden daher häufig als "Retter der Schmalspurbahnen" bezeichnet. |
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Diesellokomotive Reihe 2095 |
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| Dampflokomotive Mh 6 Heißdampflokomotive mit Schlepptender Baujahr: 1908, Hersteller: Krauss & Comp., Linz Höchstgeschwindigkeit: 40 km/h Leistung: 338 kW (450 PS) Gewicht: 45 t Länge: 11,7 m Fassungsvermögen des Loktenders: 1900 kg Kohle, 5.000 l Wasser im fahrplanmäßigen Personenverkehr auf der Mariazellerbahn bis zu deren Elektrifizierung im Jahr 1911 eingesetzt, danach vor allem auf der Waldviertler Schmalspurbahn. In den letzten 15 Jahren wurde die Mh 6 durch den Club Mh 6 aus Obergrafendorf mustergültig revitalisiert und dabei weitgehend in den Originalzustand zurückversetzt.
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Hintergründe einer möglichen Umspurung der Mariazellerbahn
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| Im Bahnhof Ober Grafendorf zweigt eine 19 Kilometer lange Stichbahn Richtung Bischofstetten, Kilb und Mank von der Mariazellerbahn ab. Aufgrund der kurvenreichen Trassierung wird diese Strecke im Eisenbahnjargon auch die "Krumpen" genannt. So verläuft bereits die Ausfahrt aus Ober Grafendorf im Gegensatz zur hier geradlinigen Mariazellerbahn in einem langen Bogen. | ![]() |
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Ursprünglich führte diese Lokalbahn weiter über Ruprechtshofen bis Gresten, wobei im Bahnhof Wieselburg die normalspurige Erlauftalbahn gekreuzt wurde. Mit der für den starken Güterverkehr im Raum Gresten notwendigen Umspurung des Streckenstücks Wieselburg - Gresten im Jahr 1998 wurde auch die verbliebene Strecke zwischen Mank und Wieselburg bedeutungslos. Auf dem verbliebenen Stück wurde hingegn der Personenverkehr durch den Einsatz moderner Dieseltriebwagen der Baureihe 5090 attraktiviert. Ein Großteil der "Krumpen-Züge" wird nun bis St. Pölten weitergeführt, sodass das Umsteigen in Ober Grafendorf weitestgehend entfällt. Durch den Zugleitbetrieb (der Fahrdienstleiter in Ober Grafendorf überwacht die gesamte Strecke) sowie den Einsatz von schaffnerlos geführten Triebwagen konnte auch der Aufwand deutlich reduziert werden. Somit präsentiert sich diese Schmalspurbahn heute als modernisiertes und dem regionalen Bedarf angepasstes Nahverkehrsmittel im Niederösterreichischen Alpenvorland.
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Saison 2008
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