Mariazellerbahn: Lawinenschutz per Hubschrauber errichtet

Auf der Bergstrecke der Mariazellerbahn werden Schutzbauten zur Lawinensicherung errichtet. Teile davon wurden im steilen Gelände per Hubschrauber angeliefert. „Insbesondere zwischen Laubenbachmühle und Mariazell kommt es immer wieder zu Lawinenabgängen. Um unsere Betriebssicherheit im Winter zu erhöhen und um mögliche Verspätungen für unsere Fahrgäste zu reduzieren, bauen wir auf der Bergstrecke derzeit in zwei stark gefährdeten Streckenabschnitten eine Lawinensicherung“, erklärt der für den öffentlichen Verkehr zuständige Mobilitäts-Landesrat Ludwig Schleritzko.

Die Lawinensicherung wird zwischen Puchenstuben und Gösing und zwischen Wienerbruck-Josefsberg und Erlaufklause (Grafik anbei) errichtet. Beide Abschnitte sind aufgrund der starken Neigung des Geländes besonders häufig von Lawinen betroffen. „Zur Sicherung werden Fangnetze und Holzbohlenwände aufgestellt. Da das Gelände in den angesprochenen Bereichen teilweise sehr unwegsam und weder per Schiene noch per Straße gut erreichbar ist, mussten die besonders schweren Stahlstützen für die Fangnetze per Hubschrauber angeliefert werden“, erklärt NÖVOG Geschäftsführer Gerhard Stindl.

 

Die Bauteile wurden zuvor am Boden zusammengebaut und anschließend per Hubschrauber an ihren Bestimmungsort transportiert. Im Hang nahmen Arbeiter die Stahlträger in Empfang und mussten diese nur mehr festschrauben. Insgesamt 60 Flüge waren nötig, um alle Stützen an ihren Platz zu bringen. In weiterer Folge werden die Schutznetze montiert. Bis zum kommenden Winter soll der Lawinenschutz in beiden Streckenabschnitten fertiggestellt sein.