Mariazellerbahn: Weitere Schritte in Richtung Barrierefreiheit und Sicherheit

Der Bahnhof Alpenbahnhof und die dazugehörige Eisenbahnkreuzung wurden in den vergangenen Monaten umfangreich modernisiert, der Bahnhof darüber hinaus barrierefrei gestaltet. Die Arbeiten sind nun abgeschlossen. „In den vergangenen Jahren haben wir die Mariazellerbahn Stück für Stück modernisiert. Die nun abgeschlossenen Arbeiten sind ein weiterer wichtiger Schritt in Richtung einer gänzlich barrierefreien und hochmodernen Bahn. Diesen Weg wollen wir auch in Zukunft weiter gehen“, sagt der für den öffentlichen Verkehr zuständige Mobilitäts-Landesrat Ludwig Schleritzko.

Im Zuge der Bauarbeiten wurden der Haus- und Mittelbahnsteig mit barrierefreien Zugängen und Blindenleitstreifen neu errichtet und die Oberleitung an die neue Gleislage angepasst. Gleichzeitig wurde die Beleuchtung im Bahnhofsbereich erneuert. Bis Jahresende wird zusätzlich ein neuer Kundenparkplatz in der Nähe des Bahnhofsgebäudes errichtet. „Das Bahnhofsgebäude des Alpenbahnhofs selbst bleibt vorerst im derzeitigen Zustand erhalten. Gespräche über eine mögliche Nachnutzung laufen noch“, sagt NÖVOG Geschäftsführer Gerhard Stindl.

Die Eisenbahnkreuzung in der Werkstättenstraße wurde ebenfalls neu errichtet und mit einer technischen Sicherungsanlage, also einer Lichtzeichenanlage, ausgestattet. Die Kreuzung ist nun in das bestehende hochmoderne Zugleitsystem der Mariazellerbahn integriert. Die Anlage arbeitet somit vollautomatisch. Die Lichtzeichen werden über Radsensoren, die an den Schienen montiert sind, ein- und ausgeschaltet. Ein Überwachungssignal zeigt dem Lokführer an, ob die Kreuzung tatsächlich für den Straßenverkehr gesichert ist. Für Landesrat Schleritzko ist das ein Schritt in eine noch sicherere Zukunft: „Mit dem neuen System sinkt das Unfallrisiko bei dieser Eisenbahnkreuzung um ein Vielfaches. Der eingeschlagene Weg des kontinuierlichen Ausbaus der gesicherten Eisenbahnkreuzungen in Niederösterreich wird damit fortgesetzt.“