NÖVOG: Mit voller Kraft in die neue Sommersaison

Die NÖVOG blickt auf äußerst erfolgreiche fünf Jahre zurück, die von Investitionen und Fahrgastrekorden geprägt waren. Gleichzeitig steht für die Bahnen und Bergbahnen der NÖVOG eine ereignisreiche Saison vor der Tür. „Insgesamt haben wir in den vergangenen fünf Jahren fast 190 Millionen Euro in Niederösterreichs Bahnen und Bergbahnen investiert. In dieser Zeit ist es uns auch gelungen die Fahrgastzahlen stetig zu steigern. 2016 wurden eine Million Fahrgäste gezählt. In der kommenden Sommersaison haben wir wieder zahlreiche Highlights für unsere Gäste geschaffen, um auch in diesem Jahr wieder Rekorde zu erzielen“, gibt Verkehrslandesrat Karl Wilfing einen ersten Einblick.

Die Sommersaison ist geprägt von zahlreichen Höhepunkten. „Die Schneebergbahn feiert am 25. Juni ihren 120. Geburtstag am Bahnhof in Puchberg. Bei der Mariazellerbahn steht alles im Zeichen des 110-jährigen Jubiläums der Bergstrecke. Gleichzeitig ist unsere Wachaubahn heuer Zubringer zur NÖ Landesausstellung ‚Alles was Recht ist‘ in Pöggstall, wofür wir eine eigenes Kombiticket geschaffen haben, um den Fahrgästen einen komfortablen Besuch zu ermöglichen“, so Wilfing weiter.

„Dazu gibt es am 23. Juli ein großes Fest im Betriebszentrum Laubenbachmühle. Die beiden Anlässe spiegeln einerseits die Bandbreite unseres Angebots, zeigen aber auch, dass Tradition und Erneuerung kein Widerspruch sein müssen“, umreißt NÖVOG Geschäftsführer Gerhard Stindl die Eckpunkte der Saison.

Noch diesen Juni wird auf der Wunderwiese in Puchberg am Schneeberg der neue Wiesenflitzer eröffnet. „Die abenteuerliche Reifenrutsche ist ein weiterer Schritt in die Neupositionierung des Skigebiets. Da die Winter in tieferen Lagen immer schneeärmer werden, haben wir uns für die Errichtung eines Kunststoffmattenhangs entschieden und können so ganzjähriges Skivergnügen bieten“, erklärt Stindl.

Investitionen und Neuerungen

Damit der Komfort und die Sicherheit für die Fahrgäste kontinuierlich verbessert werden, hat die NÖVOG in den vergangenen fünf Jahren 190 Millionen Euro in die Bahnen und Bergbahnen investiert. „Der Großteil der Investitionen ist in die Modernisierung der Mariazellerbahn geflossen. 134 Millionen Euro wurden in neue Züge, das Betriebszentrum Laubenbachmühle, die Energieversorgung, ein neues Zugleitsystem und die komplette Streckensanierung investiert. Diese Investitionen sichern unsere niederösterreichischen Bahnen langfristig ab und bilden damit die Basis für eine gute touristische Entwicklung in den Regionen“, betont Wilfing. „Mit der Errichtung der neuen Betriebsstätte am Alpenbahnhof geht die Modernisierung weiter. Mitte Juli beginnen am Gelände die Abbrucharbeiten, danach übernimmt die Baufirma “, gibt Stindl einen Ausblick über den weiteren Projektverlauf. Bei der Citybahn Waidhofen wird heuer das Schwarzbach Viadukt weiter saniert. Bei Waldviertelbahn, Wachaubahn und Reblaus Express wird in die Sicherung von Eisenbahnkreuzungen investiert.

Hohe Zufriedenheit bei den Kunden

Die Grundvoraussetzung für die positiven Fahrgastzahlen ist die Zufriedenheit der Fahrgäste. Die auf der Mariazellerbahn und der Citybahn Waidhofen durchgeführten Fahrgastbefragungen zeigen, dass die Zufriedenheit ungebrochen hoch ist. „97 Prozent der Befragten würden die Mariazallerbahn weiterempfehlen. 95 Prozent würden wieder mit der Bahn fahren. Die Zufriedenheit mit der Bahn gesamt liegt bei 1,11. Das ist innerhalb der Dienstleistungsbranche ein Rekordwert“, erklärt Stindl. Auch die Citybahn Waidhofen erzielt ähnlich gute Umfragewerte. „Hier liegt Zufriedenheit mit der Bahn bei 1,63. 2015 lag dieser Wert noch bei 1,79“, so Stindl weiter. Die Kundenzufriedenheit bei den Bergbahnen erfasst die SAMON-Umfrage. Bei der Gemeindealpe Mitterbach ist die Weiterempfehlungsabsicht mit 87 Prozent gleichbleibend hoch. Ebenso bei der Wunderwiese mit 78 Prozent.