Update: Unfall Mariazellerbahn im Bereich Völlerndorf

"Im Bereich Völlerndorf ist es am Morgen des 26. Juni zu einem Unfall der Mariazellerbahn gekommen. Wir bedauern diesen Unfall zutiefst und entschuldigen uns aufrichtig bei allen Fahrgästen, den Verletzten, deren Angehörigen und Freunden."

Dr. Gerhard Stindl
Geschäftsführer NÖVOG

Nach dem Unfall der Mariazellerbahn am Morgen des 26. Juni im Bereich Völlerndorf sind die Reparaturarbeiten voll im Gange. Nach Abschluss der Aufräumarbeiten wurden die Fundamente für die neuen Masten errichtet. Nun werden über das Wochenende die Arbeiten an den Gleisen (Stopfen, Schottern und Planieren) durchgeführt, die neuen Oberleitungsmasten aufgestellt und im Anschluss die Ausleger montiert und die Oberleitung aufgezogen.

Die Strecke zwischen St. Pölten Hauptbahnhof und Ober-Grafendorf ist derzeit gesperrt. Ein Schienenersatzverkehr mit Bussen wurde eingerichtet. Die Strecke von Ober-Grafendorf bis Mariazell wird im normalen Fahrplan geführt.

Der Fahrbetrieb auf der gesamten Strecke kann voraussichtlich kommenden Dienstag wieder aufgenommen werden. Der bestehende Fahrplan kann ab diesem Zeitpunkt wieder eingehalten werden.

Um speziell den Kindern und Jugendlichen, die den Unfall gestern miterlebt haben, eine möglichst gute Aufarbeitung des Geschehenen zu ermöglichen, stellen wir ab sofort ein entsprechendes Angebot zur Verfügung.

Gemeinsam mit dem Verein Tender bieten wir eine Möglichkeit das Erlebte und die dadurch entstandenen Ängste oder Fragen unter professioneller Betreuung aufzuarbeiten. Betroffene können sich unter folgender Telefonnummer melden: 0699/17148464. Die Sozialarbeiterinnen und Sozialarbeiter des Vereins vereinbaren im Anschluss individuelle Gesprächstermine.

Die Betreuung ist kostenlos, anonym und verschwiegen.

Persönliche Gegenstände der Fahrgäste sind aus dem Zug geborgen worden und können bei der Polizeistation Ober-Grafendorf abgeholt werden.
Die Hotline der Polizei lautet: 059 133 3160

Wir danken den Rettungskräften und Helferinnen und Helfern vor Ort für ihren schnellen Einsatz.

Rückfragehinweis für Presse:
Katharina Heider-Fischer, Bakk. │ Kommunikation │NÖVOG
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