Wieselbus: Übergabe an Verkehrsverbund Ost-Region

Mit 30. Juni wird die Zuständigkeit für die elf Wiesel-Schnellbuslinien von der NÖVOG an den Verkehrsverbund Ost-Region (VOR) übergeben. Fahrpläne, Linienführungen und Fahrpreise bleiben dabei vorerst weitgehend unverändert. „Seit mehr als 20 Jahren verbinden die Wieselbusse die Landeshauptstadt St. Pölten mit dem Zentren des Wald-, Wein- und Industrieviertels. Das Wiesel ist seitdem ein Zeichen für hochwertigen öffentlichen Verkehr. Um Synergieeffekte zu nutzen und alle Busbestellleistungen zu bündeln, wird die Zuständigkeit für den Wieselbus von der NÖVOG an den VOR übertragen“, informiert der für den öffentlichen Verkehr zuständige Mobilitäts-Landesrat Ludwig Schleritzko.

 

1993 gründete das Land Niederösterreich die NÖVOG mit dem Auftrag den öffentlichen Verkehr in Niederösterreich zu organisieren und ein Bussystem zu entwickeln. 1996 wurde das Wiesel-Schnellbussystem ins Leben gerufen. Idee dahinter war die Etablierung eines schnellen und direkten Zubringers für die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zur Landeshauptstadt. „Der Wieselbus ist eine Erfolgsstory mit der die NÖVOG vor 22 Jahren entstanden ist. Ich bin überzeugt davon, dass die Zuständigkeit im VOR gut angesiedelt ist und dass die Erfolgsgeschichte weiter geführt wird“, sagt NÖVOG Geschäftsführer Gerhard Stindl.

Die Wieselbuslinien sollen in Abstimmung mit den bestehenden Bahn- und Busfahrplänen im Sinn eines optimalen Ineinandergreifens geführt werden. „Der Verkehrsverbund übernimmt ein gut eingeführtes und erfolgreiches Schnellbussystem, das geprägt ist durch hohe Kundenzufriedenheit, gute Auslastung, treue Kunden und nicht zuletzt eine starke Marke. Auf diesen Erfolgen möchten wir aufbauen. Dabei wird es in erster Linie darum gehen, die Integration dieses Top-Schnellbussystems in das Gesamtsystem Öffentlicher Verkehr weiter voranzutreiben“, so VOR Geschäftsführer Wolfgang Schroll. Eine erste Adaptation wurde bereits ausgearbeitet: Mit der neuen Haltestelle Zwettl Kampparkplatz der Linie F kann das Angebot dieser Linie auch anderen Fahrgastgruppen geöffnet bzw. neue Umstiegsrelationen zu den bestehenden Waldviertellinien geschaffen werden.